Transatlantik West

StonehengeEine Reise, welche schon lange auf der Wunschliste stand und dann ganz spontan umgesetzt wurde – am 30.10.15 gebucht und am 01.11.15 um 6.00 Uhr morgens mit einem Flug von Köln nach London-Stansted gestartet. Die Landung fand im völligen Nebel statt und später erfuhren wir, dass danach alle Flughäfen von London erstmal gesperrt wurden und das Schiff sogar auf viele Nachzügler gewartet hat. Wir haben dann im Nebel unseren Mietwagen gesucht und sind mit kleiner Geschwindigkeit auf die Autobahn Richtung Stonehenge gefahren. Die Steine wirkten bei diesem Wetter sehr mystisch und so saßen wir später total  durchnäßt aber glücklich und zufrieden mit den Eindrücken beim Tee im Visitors Café.

Danach ging es weiter Richtung Southampton, wo “unser Schiff” Celebrity Eclipse endlich in voller Größe vor uns lag. Schnell die Koffer abgegeben und dann von der Vermietstation in 10 Minuten zu Fuß zurück zum Pier. Wir hatten die letzte verfügbare Kabine in der Aqua Class gebucht, diese hat unter Anderem den Vorteil eines eigenen kleines Restaurants mit einer begrenzten Anzahl von Gästen. So konnten wir jeden der folgenden 6 Seetage mit einem fantastischen Frühstück mit Smoothies, Müsli- Zubereitung am Tisch und vielen leckeren Dingen mehr genießen, die Mitarbeiter haben uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Während unser fleißiger Room Steward – gefühlt immer im Dienst – unsere Kabine aufgeräumt hat, saßen wir bei der Morgenlektüre in der Bibliothek und danach ab ins Fitness-Studio. Durch die vielfältigen Möglichkeiten an Bord kam nie Langeweile auf, die Restaurants bieten alle ein Essen in Spitzenqualität, unser Favorit nach wie vor das “Qsine”. Das Wetter war der Jahreszeit entsprechend regnerisch, der Seegang absolut im Rahmen. Als das Schiff die Untergangsposition der “Titanic” kreuzte, machte sich ein trauriges Gefühl breit und man konnte und mochte sich nicht vorstellen, was damals abgelaufen ist. An Bord gab es viele interessante Vorträge über die Titanic, daher war einem die Thematik durchaus präsent.

Nach einer Woche Entspannung steuerten wir – bei strahlendem Sonnenschein und 12 Grad – mit Boston wieder Land an. Ein Shuttle Service brachte uns Downtown, von dort sind wir zu Fuß zum MIT marschiert und haben uns in den Räumlichkeiten wie Studenten gefühlt und sind zurück durch einige Parks und Shops gebummelt. Boston ist eine schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, die wir vor einiger Zeit ausgiebiger erkundet haben.

FreiheitsstatueSkyline New YorkDer nächste Tag wurde mit Spannung erwartet, denn “wir waren noch niemals in New York”. Gegen 14.00 Uhr – schon wieder strahlender Sonnenschein – erschien die Silhouette von Manhattan am Horizont und um 15.00 Uhr begrüßte uns die Freiheitsstatue – ein unvergesslicher Moment. Wir glitten wie ein eigenes Hochhaus den Hudson River entlang und ein Foto jagte das nächste. Von unserem Liegeplatz am Pier 90 konnten wir einfach geradeaus Richtung Rockefeller Center gehen und haben uns Tickets für das Observation Deck gekauft, die Wartezeit von 1,5 h nutzen wir mit einer kurzen Erkundung des Times Square mit seinen funkelnden Lichtern. Auf dem Rockefeller Center hatten wir einen atemberaubenden BlicIMG_3100k – überall leuchtende Wolkenkratzer – das Empire State Building in Magenta :). Nur der Central Park lag riesengroß im Dunklen. Glücklicherweise blieb unser Schiff über Nacht, sonst hätten wir vielleicht die Zeit vergessen…. Am nächsten Morgen sind wir mit einer Fähre – Umkreisung der Freiheitsstatue inklusive – nach Manhattan gefahren. Vom Battery Park ging es zu Fuß – dem Anlass entsprechend bei strömenden Regen – über die Wall Street zum 9/11 Memorial, wo einem nochmal hautnah die Tragweite dieser Tragödie bewußt wurde. Beim Besuch der nahegelegnen Trinity Church konnte man kaum glauben, dass diese unbeschädigt blieb. Leider wurde es dann Zeit für den Abschied von New York – diesmal liefen wir bei Dunkelheit aus und konnten wieder neue unglaubliche Bilder genießen. Hier müssen wir unbedingt nochmal länger hin…….

Unser Schiff nahm Kurs auf die Bermudas und je näher wir kamen, umso blaugrüner wurde das Wasser und die Temperaturen stiegen, plötzlich waren die Sonnenplätze gefüllt. Vom Pier aus verkehrte ein öffentlicher Bus, der uns für wenig Geld mit einer Stunde Fahrzeit nach Hamilton gebracht hat. Wir haben uns wie in England (in warm) gefühlt und die City erkundet und viele Männer gesehen, die mit Bermuda Shorts, Business Hemd und Krawatte zur Arbeit gingen – sah super aus! Von dort ging es weiter mit dem nächsten Bus nach St. George an den obersten Punkt der Inselgruppe. Zurück haben wir dann eine Fähre genommen, die direkt am Pier anlegte. Alles war sehr schön und gepflegt, die Strände sollen sensationell sein, leider war die Saison zu Ende.

Jetzt ging es wieder zurück Richtung USA Ostküste – das nächste Highlight stand mit Port Canaveral auf dem Programm. Wir haben auf dem Schiff eine Tour zum Kennedy Space Center gebucht, da dieses mit anderen Verkehrsmitteln schlecht zu erreichen ist und gleichermaßen eine Führung dabei war. Zuerst ging es in einen Raum mit vielen Original Monitoren, wo der Start der Apollo11 sehr beeindruckend nachgespielt wurde. Im nächsten Raum gab es verschieden riesige Raketen Modelle. Nächster Stop war dann ein eigenes Atlantis Museum mit dem Original Shuttle an der Decke hängend und vielen Simulatoren. Draußen auf dem Gelände gab es den sogenannten Rocketpark, wo viele verschieden Arten von Raketen ausgestellt waren. Abschließend noch ein Besuch im 3D Kino, wo man “live” bei der Reparatur einer Raumsonde dabei war. Ein toller Ausflug, den wir jedem empfehlen können. Nicht zu vergessen – auf der Fahrt dahin konnten wir verschiedenste Tiere wie z.B. Alligatoren beobachten.

Leider sind die 14 Tage blitzschnell vergangen und so legten wir dann in Miami an, mit Abflug nach Hause. Eine Reise, die unsere Erwartungen voll erfüllt hat, Wiederholung nicht ausgeschlossen 🙂

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Neuseeland und Australien

Im Dezember 2008 gebucht und im Dezember 2009 ging es endlich los! Die Wartezeit war zwar sehr lange, aber wir haben alle Frühbucherrabatte mitgenommen. Am 17. Dezember sind wir von Frankfurt Richtung Singapur gestartet und haben eine Nacht im Marriott Hotel verbracht. Das Hotel liegt direkt in der Orchard Road und wir konnten abends noch die weihnachtlich geschmückte Stadt und die vielen Shopping Malls genießen. Am nächsten Morgen ging es dann Richtung Auckland, wo wir um 24.00 Uhr ankamen. Als Hotel hatten wir das Hilton ausgewählt, eine Superlage direkt am Wasser und wenige Gehminuten zu vielen Highlights. Für den ersten Tag in Auckland stand eine Fahrt mit dem Explorer Bus auf dem Programm. Die Tickets gibt es am Ferry Building und direkt davor befindet sich auch eine Haltestelle. Es gibt einen roten und einen blauen Bus, die an verschiedenen Attraktionen anhalten. Wir sind zum Auckland Zoo gefahren, dort kann man Kiwis in einem “Nacht-Gehege” beobachten, sehr empfehlenswert! Auf keinen Fall sollte man eine Besichtigung des Sky Tower verpassen, eine fantastische Aussicht und wer den Nervenkitzel liebt, sollte einen “Jump” vom Tower wagen.

Hole in the Rock

So verging der erste Tag wie im Fluge und wir machten uns am zweiten Tag auf den Weg nach Waitangi/Bay of Islands. Ein sehr vielfältiger Ausflug: tolle Landschaften, atemberaubende Blicke über die ganze Bucht und Geschichte pur auf den Treaty Grounds. In Pahia ging es dann aufs Schiff und wir sind – vorbei an kleinen Inseln, zerklüfteten Felsen, in den Wind gerichteten Bäumen und türkisblauem Wasser –  zum und durch das “Hole in the Rock”  gefahren. Das allein war schon fantastisch, als dann aber mindestens 30 Delphinflossen auftauchten, Begeisterung pur!  Auf der Rückfahrt hat dann die Skyline von Auckland und unzähligen Segelbooten im Vordergrund für den passenden Abschluß gesorgt.

Der nächste Tag und schon wieder ein Highlight (der Urlaub besteht wirklich nur aus Highlights 🙂 : “Unser” Schiff Diamond Princess hat im Morgengrauen direkt am Hotel angelegt, Frühstück gab es im einem kleinen Cafe mit Blick aufs Schiff und Vorfreude im Bauch! Danach sind wir gegenüber zum Ferry Building gegangen und haben eine Hafenrundfahrt mit “Fullers” gemacht. Die Fahrt ging 3 Stunden durch das grün schimmernde Wasser, vorbei an die kleinen vorgelagerten Inseln und im Rücken die fantastische Skyline von Auckland. Ein kurzer Stopp auf der Insel Waiheke und zurück vorbei an der Diamond Princess, die das Hilton Hotel überragte.

Auckland

Das Eincheckterminal war direkt neben dem Hotel, so daß wir in kürzester Zeit unsere Balkonkabine beziehen konnten. Nach Schiffserkundung, erster Nahrungsaufnahme und Notfallübung haben wir uns einen schönen Platz vorne auf dem Schiff gesichert und Abschied von Auckland genommen, eine Stadt, die wir unbedingt nochmal besuchen möchten!

Unsere Kreuzfahrt begann mit einem Seetag und diente der Erholung, unser Körper mußte sich auf 12 Stunden Zeitunterschied einstellen. Das Schiff hat wie immer alle Wünsche erfüllt und wir fühlten uns sofort wie Zuhause – gemäß der Princess Werbung : Princess – were you belong. Dies war die 6. Fahrt mit Princess und so konnten wir einige “Platinum Member” Vergünstigungen genießen. Das Waschcenter war auch super, trotz Kilo-Begrenzung im Koffer hatten wir während der ganzen Reise frische Klamotten 🙂

Am 24.12.2009 stand Wellington auf dem Programm, ein merkwürdiges Gefühl Weihnachten in der warmen Sonne am anderen Ende der Welt zu feiern. Am Pier standen für 5 NZD Shuttle Busse in die Stadt zur Verfügung, ein guter Service, der uns in allen anderen Häfen in Neuseeland auch angeboten wurde. Weiter ging es mit der “Cable Car” auf eine tollen Aussichtspunkt mit Blick über die ganze Stadt inmitten eines botanischen Gartens. Die nächste Station war das Tepapa Museum, wo wir  hauptsächlich die Etage mit Maori Traditionen und Kunst besucht haben, die dort sehr interessant und lebensnah ausgestellt ist.

Am 25.12.2009 wurden wir in Lyttelton/Christchurch von einem Weihnachtsmann begrüßt. Dieses Mal haben wir einen Ausflug über das Schiff gebucht und sind mit dem Bus durch die unglaubliche Landschaft zu einer Schaffarm gefahren. Der Besitzer hat verschiedene Befehle gerufen und gepfiffen und sein Hund hat eine kleine Schafherde den Berg hinunter in den Stall getrieben, sehr beeindruckend und der Hund schien viel Spaß dabei zu haben. Unsere ersten Schafe in Neuseeland und es blieben nicht die Letzten ….. Nach einer Schafschur haben wir eine Teatime in dem wunderschönen Garten genossen.

Akaroa

Und nun ein Top-Highlight: Die Stadt Akaroa. Allein die Fahrt durch die Berge und ein Blick von oben auf die Stadt war unbeschreiblich schön, Akaroa liegt an einem grün/blauen See und bietet soviel Natur, daß man wie von selbst entspannt. Zum Mittag waren wir in einem Hotel, wo uns ein echtes neuseeländisches Weihnachtsmenü serviert wurde, sehr lecker und dazu gab es Champus. Auf dem Rückweg haben wir eine Stadtrundfahrt durch Christchurch gemacht und fühlten uns wie in England.

Am 26.12.2009 begrüßte uns Port Chalmers/Dunedin grau und regnerisch. Wir hatten im Internet einen Ausflug bei “Elm Wildlife” gebucht und wurden vom unserem Fahrer direkt am Pier abgeholt. Wir sind nach Otago Peninsula gefahren und haben dort die größten Albatrosse der Welt gesehen. Glücklicherweise hatten wir regenfeste Klamotten dabei, denn das Wetter ist wohl nie wirklich besser 🙁  Nach den Albatrossen ging es auf ein Privatgelände von Elm Wildlife und nach einem Fußmarsch den Berg hinunter  in Gesellschaft “einiger” Schafe landeten wir direkt am Stand. Dort lag  ein Seelöwe, den wir aus nächster Nähe betrachten konnten. Ein paar Schritte weiter waren viele Pinguin Nester und ein Pinguin hüpfte den Berg runter zum Wasser. Durch eine Kamera konnten wir in ein Nest schauen und junge Pinguine beobachten. Dann ging es nochmal den Berg rauf und dem Nächsten runter und wir kamen in einer Bucht an, in der wir unzählige Seelöwen den Felsen sehen konnten. Dieser Ausflug war toll, die Tiere in natürlicher Umgebung so nah zu betrachten, können wir jedem nur empfehlen! Kleine Abzüge für das Wetter, ansonsten ein Spitzentag!

Fjordland

Am 27.12.2009 sind wir durch Fjordland gecruist, einige Zeit vorne auf dem Schiff und später auf unserem Balkon, gepflegt im Liegestuhl mit einem Getränk wurde uns das komplette Panorama geboten: Wasserfälle in allen Größen, wolkenverhangene riesige Berge und glitzerndes Wasser. Wir waren im Dusky Sound, Milford Sound und ThompsonSound und alle drei waren atemberaubend. Und wieder ein Highlight……

Am 30.12.2009 legten wir in Hobart/Tasmanien an und eine andere Welt begrüßte uns. Im Hafen lagen unzählige Segelboote  in Vorbereitung auf das große Rennen. Unsere erste Station war Richmond, eine der ältesten Städte in Tasmanien und wieder war man in England. Weiter ging es zum Boomerang Wildlife Park, im Streichelzoo gab es keine Ziegen, sondern – Kängurus, die sich gerne kraulen ließen. Der Zoo war sehr interessant, viele Tiere, die wir vorher noch nie gesehen hatten und einen Koala zum Streicheln, der hatte ein eher rauhes Fell und roch nach Eukalyptusbonbon und war so süß….. Nachmittags konnten wir Hobart zu Fuß erkunden und die vielen Segelboote bewundern.

Am 0101.2010 lagen wir nach einer rauschenden Silvesterparty in Philip Island vor Anker. Abends fuhren wir zu einem Strand, wo jeden Tag nach Einbruch der Dunkelheit unzählige Pinguine an Land kommen, um ihre Jungen – die in Nestern in den Dünen sitzen und laut rufen- zu versorgen. Dieses Schauspiel findet  schon seit 1910 statt und heute kümmern sich Ranger um das Umfeld und Tiere, so daß sich die Tiere wohl an die Menschen gewöhnt haben, trotzdem fanden wir den Menschenauflauf grenzwertig.

Am 03.01.2010 waren wir in Melbourne und haben eine Stadt- und Flußrundfahrt gemacht und einige Attraktionen der Stadt gesehen.

Sydney

Am 04.01.2010 standen wir morgen um 5.00 Uhr auf dem Balkon und haben die Einfahrt in Sydney live miterlebt und das Schiff legte direkt vor der Oper an. Unglaublich ein so bekanntes Bauwerk dann “in echt” zu sehen, während langsam die Sonne aufgeht.  Leider mußten wir in Sydney das Schiff verlassen und konnten fußläufig in unser Hotel “Shangri La” gehen. Als Frühbucher hatten wir ein Upgrade auf ein Opern-view Zimmer und konnten vom 28.Stock auf das Schiff und die Oper blicken. Das Zimmer hat eine breite Fensterbank und da saßen wir nun und der Ausblick war phänomenal.

Das Hotel liegt im Stadtteil “The Rocks” und fußläufig zum Circular Quay, wo die Busse und Fähren abfahren. Wir haben den roten Explorer Bus genommen, der die gesamte Innenstadt im 20-Minuten Takt abfährt. Am Darling Harbour sind wir ausgestiegen und waren im Aquarium, wo man im Glastunnel alle Fische hautnah erleben kann. Das Aquarium ist sehr schön, leider ist Anfang Januar Ferienzeit und es gabe viele viele Besucher. Unser nächster Halt war das Queen Victoria Buildung, ein ehemaliger Bahnhof, der in ein Shopping Center umgebaut wurde, ohne jedoch den ursprünglichen Stil und Charakter zu verändern. Viele kleine Geschäfte und Restaurants, eine tolle Atmosphäre.  Zuletzt sind wir einmal um die Oper gegangen und haben dieses  spezielle Bauwerk bewundert, dessen Dach in der Nachmittagssonne glänzte und funkelte. Direkt an der Oper gibt es Restaurants, dort saßen wir draußen mit Blick auf das Schiff, den Hafen und haben ein leckeres Essen samt Wein genossen, und wieder ein Highlight 🙂

Koala

Am nächsten Tag wurden wir früh morgens von einem großen Jeep abgeholt und sind ca. 2,5 Stunden in die Blue Mountains – die Rocky Mountains von Australien – gefahren. Hier gibt es verschiedene Seil- und Bergbahnen, so daß wir den Überblick auf diese fantastischen Farben und Felsformationen hatten. Dazu gehörte noch ein Spaziergang durch einen Regenwald und ein leckeres Essen. Kurz vor Sydney besuchten wir den Featherdale Wildlife Park, wo ich am Liebsten für immer bei den Koala-Bären geblieben wäre. Natürlich gab es dort auch noch andere Tiere, aber eben nicht so niedlich. Abends sind wir in ein italienisches Restaurant fußläufig von unserem Hotel gegangen und ich habe eine Pizza mit Känguru gegessen, gemein, erst im Streichelzoo gestreichelt und später als Essen bestellt,  schmeckte echt lecker.

Unser letzter Tag in Australien 🙁  Diesmal haben wir den blauen Bondi Explorer genommen, der die Außenbezirke und Strände von Sydney anfährt. Erster Stopp war Watson Bay und der Gap Park. Von der Bay aus hat man eine tolle Aussicht auf Sydney und der Gap Park bietet eine Weg direkt am Steilhang mit zerklüfteten Felsen. Am Bondi Beach gab es Fish & Chips auf die Hand und kleine Bänke mit Blick auf das Meer. Am Ende des Bondi Beach fängt eine Promenade an, die sich durch die Felsen schlängelt und einen fantastischen Blick auf das Meer bietet. Nach ca. 1 Stunde gemütlichen Schrittes sind wir am Bronte Beach angekommen, wo wir wieder in den Bus eingestiegen sind. Diesen Spaziergang sollte man nicht verpassen. In der Nähe des Circular Quays waren wir noch bei wenig shoppen, ein kleiner Fußmarsch durch “The Rocks”, ein Abschiedsessen beim Italiener und ab ins Bett.

Der nächste Tag war ein Flugtag nach Singapur, wo wir abends im Shangri-La auf Sentosa Island ankamen. Das Hotel wurde danach für Renovierungsarbeiten geschlossen, wir hatten erst ein eher schlechtes Zimmer, aber nach Beschwerde bekamen wir ein sehr schönes Zimmer. Das Restaurant liegt in einem tropischen Garten, Pfaue liefen um unseren Tisch herum und in den Bäumen turnten Affen. Morgens haben wir noch Sentosa erkundet und abends ging es zum Flughafen von Singapur, der mit tollen Relaxsesseln und riesigen Fernsehern ausgestattet ist. Auch Singapore Airlines und Air New Zealand können wir absolut empfehlen.

Einziger Nachteil an dieser wundervollen Reise: die lange Flugzeit! Ansonsten bietet dieser Urlaub alles, was man sich nur vorstellen kann und wir würden alle Orte nochmal besuchen, am Liebsten viel länger 🙂

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Malediven

Lange haben wir darüber geredet und es jetzt wahrgemacht: Unser Urlaub auf den Malediven vom 17.11.-02.12.07. Am 17.11. sollte es von Frankfurt über Dubai nach Male gehen, leider war aber der Flughafen in Dubai wegen Nebels komplett gesperrt und es war nicht sicher, ob noch eine Maschine am Samstag fliegen würde. Aber der nette Mitarbeiter von Emirates machte es möglich: wir wurden über München direkt nach Male umgeleitet. Dort stiegen wir am Sonntag um 10.00 Uhr aus dem Flieger direkt in die Wärme.

Auf dem Flughafen war alles super organisiert und wir wurden direkt zu den Wasserflugzeugen transportiert und nach einem 40 minütigen Panoramaflug landeten wir mitten im Meer an einer kleinen Plattform und wurde von “unserer” Insel Vakarufalhi im Ari Atoll per Boot abgeholt. Der Bootssteg führte dann direkt ins Paradies: blaues Meer in verschiedensten Farbschattierungen, schneeweißer Sand, Palmen und eine offene Rezeption mit Sandfußboden und Strohdach. Da wir als Letzte angekommen sind, erhielten wir den “letzten” Bungalow 103. Der Bungalow selbst war nicht schlecht, der Nachteil war nur, daß unser “Privatstrand” direkt am Bootsanleger lag und somit nicht privat war. Aber 2 Tage später sind wir dann in Bungalow 133 umgezogen, mit offenem Bad, ruhiger Terasse, ein kleiner Weg durch Palmen und Büsche direkt zum Strand, viel Schatten, viel Privatsphäre und ganz viel Meer nur für uns. Schnell lernten wir unser Haushuhn kennen, daß mit lautem Piepen eindringlich seine tägliche Brotportion einforderte. Natürlich hatten wir noch andere Haustiere wie Eidechsen, Geccos und viele Ameisen. Eben Natur pur! Der Tag verging ganz relaxt mit sonnen, schwimmen, schnorcheln, essen, schlafen und das Ganze wieder von vorne. Wir sind den ganzen Urlaub barfuß gegangen, eine echte Wohltat für die Füße. Das Restaurant hatte auch einen Sandfußboden und war seitlich offen, so daß man einen schönen Blick auf das Meer hatte. Das Essen gab es in Buffetform, mit viel Auswahl und immer lecker und frisch. Unser Kellner hat uns immer still und höflich bedient, nach 2 Tagen standen unsere Wunschgetränke automatisch auf unserem Tisch und am letzten Abend wurde der Tisch liebvoll mit Blumen und Fischen aus Palmblättern dekoriert, um den Abschied leichter zu machen. Einer unserer Lieblingsplätze war das Cafe, natürlich mit direktem Meeresblick. Dort saßen wir dann entweder bei Sonnen- oder Mondschein und haben ganz romatisch unsere Cocktails genossen. Insgesamt gibt es nur 50 Bungalows, so daß die Anzahl der Gäste übersichtlich war und man sich durchaus wie auf einer einsamen Insel vorkommen konnte. Das Wasser ist sehr klar und auch in der Lagune schwimmen schon viele Fische, so daß man hier auch als Schnorchler voll auf seine Kosten kommt. Am Ende des Stegs liegt dann mit direktem Einstieg das Hausriff, hier hat mein Mann auf seinen Schnorchelausflügen unzählige große und kleine Fische, Schildkröten und auch Riffhaie gesehen. Die Zeit verging wie im Flug und wir können diese Insel jedem mit gutem Gewissen empfehlen. Leider wird wohl ab April 2008 ein großer Umbau stattfinden, ob zum Positivem bleibt abzuwarten.

Der Rückflug ging dann mit Emirates über Dubai, wo wir noch 3 Tage Erlebnisurlaub drangehängt haben. Der Weg vom Flughafen zu unserem Hotel war schon das erste Erlebnis, die Stadt erschien uns wie eine riesige Baustelle mit unglaublichen Hochhäusern und Bauvorhaben. Unser Hotel war das Hilton Dubai Jumeirah direkt am Jumeirah Beach. Zurück in der Zivilisation mit perfektem Service ! Der Strand und das Meer sind dort auch sehr schön, natürlich völlig anders als auf den Malediven. Am nächsten Tag haben wir dann eine Stadtrundfahrt mitgemacht, die uns an verschiedene Orte in der Vergangenheit und Zukunft geführt hat und mit einem Besuch auf den Gold- und Gewürzsouks endete. Auf den Straßen fahren nur die tollsten Autos, ein Porsche Cayenne ist dort ungefähr so gängig wie bei uns ein Golf. Zum Shoppen waren wir in der “Mall of Emirates” , die uns eine Vielzahl von Geschäften geboten hat. Mitten in der Mall gibt es eine riesige Skilandschaft, mit mehreren Pisten, kommt einem sehr irreal vor, du gehst zum Shoppen bei Außentemperatur 30 Grad und andere fahren Ski. Nach einem Frühstück mit unglaublicher Auswahl ging es dann mit Emirates zurück nach Frankfurt. Emirates erwies sich als gute Wahl, hohes Platzangebot, ein eigener Bildschirm mit verschiedenen Filmen, Spielen und Musik sowie ein guter Service, absolut zu empfehlen.

Wir hatten einen tollen Urlaub, der keine Wünsche offen gelassen hat!

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